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Lorch

Nollig

Hoch über der Stadt auf dem gleichnamigen Berg steht die Ruine Nollig. Um 1300 wurde dieser Wehrturm als Teil der Stadtbefestigung errichtet, der die Stadt rheinabwärts sichern sollte. Untersuchungen haben ergeben, dass der Turm zuerst als dreigeschossiger Fachwerkbau errichtet wurde, dessen Fundament unmittelbar auf dem Schieferfelsen aufsaß. In nördlicher Richtung trug der Fachwerkbau einen ebenfalls aus Holzbalken konstruierten Wehrgang. Später wurde der Turm mit einer massiven Mauer aus Bruchsteinen ummantelt und durch zwei abgerundete Türme auf beiden Seiten des hölzernen Wehrganges erweitert. Im westlichen Turm befindet sich die Wendeltreppe, die auf den Turm führt.
Die Stadtmauer sollte ursprünglich bis an den Wehrturm heranreichen, was jedoch aufgrund des glatten Schieferbodens nie umgesetzt wurde. An der vorgesehenen Anschlussstelle am Turm kann man aber heute noch die ursprüngliche Größe der Stadtmauer erkennen: Sie war ca. 6 m breit und ca. 1,30 m dick.
Heute befindet sich der Turm in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
Eine Ausnahme bildetet der Tag des Denkmals 2007, an dem der Öffentlichkeit Zugang zum Turm gewährt wurde. Viele Gäste und Einheimische nutzen die seltene Gelegenheit und wanderten auf den Nollig um einen Blick in den alten Wehrturm werfen zu können.
Erreichbar ist die Ruine Nollig nur zu Fuß über den Rheinsteig bzw. den Rheinburgenweg. Es besteht keine Anfahrtsmöglichkeit mit dem Auto.


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